Starke Vorstellung: Gronicher siegen 3:0 in Donndorf

Franz Rabenstein fängt einen Donndorfer Angriff ab. Foto: Alex Seyferth.

Das ist mal eine Ansage! Die Gronicher holen auswärts beim TSV Donndorf den zweiten Dreier in Folge. Gleich mit 3:0 siegte die SpVgg Goldkronach bei den Grün-Weißen. Die Roten lieferten eine starke Vorstellung ab und nahmen verdientermaßen die Punkte mit. In der Tabelle bleibt es äußerst knapp, doch springen die Goldkronacher durch den Sieg erst einmal von den Abstiegsplätzen.

Trainer André Riedel musste im Vergleich zur letzten Woche die Abwehr umbauen. Für die verhinderten Nico Weber und Steffen Zinke rutschten Robert Kynast und Max Rabenstein in die Anfangself. Die Gastgeber mussten auf ihr Stürmerduo Meixner und Schwarz verzichten.

Schnelles Spiel in die Spitze

Von Anfang an merkte man, dass sich unsere Elf etwas vorgenommen hatte. Mit schnellem Spiel in die Spitze drängte man auf den Führungstreffer. In der 8. Minute allerdings eine erste Schrecksekunde für Torhüter Seyferth. Nach einem Freistoß kam Papiorok unbedrängt zum Kopfball. Nico konnte den Ball gerade noch gegen die Latte lenken. Von dort aus prallte er auf die Torlinie und konnte geklärt werden. Aber nur wenig später lief Alex Ehl der Gästeabwehr auf und davon. Mit etwas Glück umkurvte er Keeper Stadter und schob zur Führung für unsere Jungs ein (11. Minute).

Alex Ehl brachte die Gronicher beim TSV Donndorf auf die Siegerstraße. Foto: Alex Seyferth.

In der Folge erspielte sich unsere Elf Chance um Chance. Immer wieder war es Ehl, der von der einheimischen Abwehr nicht in den Griff zu bekommen war. Aber auch Basti Katholing und Marius Stanit kamen mehrmals zum Abschluss. Hier wurde das größte unserer Probleme sichtbar: der Abschluss. Wiederholt brachte man die Kugel nicht ins Tor. Auch Freistoßschütze Maxi Eichermüller hatte das Visier nicht richtig eingestellt.

Stanit erhöht kurz vor der Pause

Donndorf fand nur selten ins Spiel. Unser aggressives Forechecking schmeckte den Gastgebern überhaupt nicht. So blieben Torchancen für die Gastgeber Mangelware. Nur noch einmal musste Nico Seyferth gegen den durchgebrochenen Alex Kimel retten. Und ein Schuss von Hamberger ging am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite reihte sich eine Chance an die nächste. Als die vielen mitgereisten Goldkronacher Zuschauer schon mit dem Abschlusspech haderten, leistete sich der nicht immer sichere Torwart Stadter einen Fauxpas. Einen Schuss aus halblinker Position faustete er genau auf Marius Stanit, der mit der Brust den Ball über die Linie trudeln ließ (43.). Gemessen an den Spielanteilen und den Torchancen ein hochverdienter Treffer.

Im zweiten Durchgang schien unsere Elf das Spiel verwalten zu wollen. Man versuchte, das Ganze spielerisch zu lösen. Dabei verstrickte man sich im Mittelfeld zu oft in Zweikämpfe und der Spielfluss ging etwas verloren. Donndorf hielt mit viel Kampf nun entschlossener dagegen. Und daraus resultierten viele Fouls, vor allem an dem wendigen Felix Rabenstein. Figo musste einiges einstecken. Der nicht immer souveräne Schiedsrichter hätte hier frühzeitig und resoluter einschreiten müssen. Das Angriffsspiel der Gastgeber war fast vollständig zum Erliegen gekommen. Lediglich Kimel versuchte ab und zu für etwas Unruhe in unserer Abwehr zu sorgen. Aber Nick Mertins und Max Rabenstein ließen sich auch von seinen Nickligkeiten nicht aus der Ruhe bringen.

„Figo“ Rabenstein musste einiges einstecken. Foto: Alex Seyferth.

Auf der Gegenseite sorgte weiterhin Alex Ehl für Unruhe in der Donndorfs Abwehr. Sein zweiter Treffer lag mehrmals in der Luft. Bei einem Sololauf versprang ihm auf dem holprigen Rasen kurz vor dem Abschluss der Ball. So dauerte es bis zur 73. Minute. Figo lief der Abwehr davon und ließ sich auch von einer versuchten Notbremse nicht stören. Als er Keeper Stadter umkurvt hatte, holte ihn dieser von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maxi Eichermüller in gewohnt souveräner Manier (74.).

Gelegenheiten für einen vierten Treffer waren vorhanden. Aber das wäre zu viel des Guten gewesen. Mit sechs Punkten sind wir optimal ins Jahr 2019 gestartet. Herauszuheben sind wieder einmal unsere Jungen. Ehl und Eichermüller spielten die zweite Partie innerhalb von 24 Stunden. Figo und Lukas Weihrauch verdienten sich beide eine Eins mit Stern. Aber auch alle anderen machten ihre Sache sehr gut!

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