Das Fußballportal anpfiff sprach mit unserem Trainer Matthias Bauer über den erfolgreichen Saisonstart. Wir dokumentieren in der Folge den Artikel, der auch auf den lesenswerten Seiten des Fußballportals über www.anpfiff.info abrufbar ist. anpfiff-Ligenredakteur Fabian Nelkel titelte: „Sechs aus Sechs: SpVgg Goldkronach in der A7 vorne weg.“
Bei der SpVgg Goldkronach läuft es aktuell wie geschmiert: nach sechs Spieltagen liegen die Schützlinge von Matthias Bauer ohne Punktverlust auf der Spitzenposition der A- Klasse 7. Doch das ist nicht unbedingt selbstverständlich, was auch Bauer im anpfiff.info Interview bestätigt.
von Fabian Nelkel

David Zinke (rotes Trikot), Rückkehrer vom SV Röhrenhof, spielte sich sofort in die Startelf und agierte als Abräumer im zentralen Mittelfeld. Foto: anpfiff.
Bei der SpVgg Goldkronach läuft es aktuell wie geschmiert: nach sechs Spieltagen liegen die Schützlinge von Matthias Bauer ohne Punktverlust auf der Spitzenposition der A- Klasse 7. Doch das ist nicht unbedingt selbstverständlich, was auch Bauer im anpfiff.info Interview bestätigt.
In der abgelaufenen Spielzeit musste die SpVgg Goldkronach den Schritt in die A- Klasse machen. Am Ende reichte es mit 35 Zählern nur für den 15. Tabellenrang in der Abschlusstabelle. „Es war natürlich eine bittere Zeit“, blickt Coach Matthias Bauer zurück. Man war unterlegen und hat viele Partien verloren. Das nagt natürlich am Selbstvertrauen. „Es war für den Verein gar nicht schlecht abzusteigen.“ Wenn Bauer jetzt auf die Kreisklasse schaut, dann sieht er im hinteren Drittel die gleichen Mannschaften, die auch schon in der letzten Saison dort standen. „Jetzt sind wir zwar abgestiegen, doch holen wir uns das Vertrauen und den Spaß durch Erfolge zurück!“ Das mache sich sofort auch in der Trainingsarbeit und der Trainingsbeteiligung bemerkbar. Nach dem Abstieg müsse man nur schnell die Kurve bekommen und wieder in die Erfolsspur zurückfinden. Wiederaufstieg heißt dann das Ziel. Da liegen die Goldkronacher auf dem besten Weg: in sechs Spielen gingen sie sechs Mal als Sieger vom Platz. Doch Bauer warnt: „Die Saison ist lang und es kann viel passieren!“
„Kader ist eingespielt“
Das große Plus des Kreisklassenabsteigers ist es, dass der Großteil des Kaders zusammengeblieben ist. Bis auf David Opel, der beim Nachbarn Bad Berneck als Spielertrainer in der Kreisklasse geblieben ist, kann Bauer auf seine alten Stammkräfte zurückgreifen, die durch junge Wilde und punktuelle Neuzugänge ergänzt wurden. Mit David Zinke, der dem SV Röhrenhof den Rücken kehrte, hat die Spielvereinigung einen Ersatz für Opel gefunden, der sofort Fuß fasst. Er übernimmt die Rolle im zentralen Mittelfeld und „macht das richtig gut!“ Mit Sebastian Katholing kehrt ein erst 22- jähriger Spieler zurück, der in der letzten Saison schmerzlich vermisst wurde. „Er gibt der Mannschaft nochmals richtig Schwung und kann Akzente nach vorne setzen!“ Aber auch Oldie Markus Vogel gilt als eine wichtige Stütze im Spiel des A- Klassisten. Der mittlerweile 37- Jährige geht in seine dritte Saison bei der Spielvereinigung, „er kämpft bis zum Schluss, ein richtig Ausgebuffter.“ Doch will Coach Bauer gar keine Einzelspieler herausheben, vielmehr lobt er das Kollektiv. „Die Mannschaft passt einfach von hinten bis vorne!“ Und das beginnt schon zwischen den Pfosten. Eine Seltenheit sei es, zwei starke Keeper auf einem Niveau in einer A- Klasse zu haben. „Das macht viel aus“, ist sich Bauer sicher.
Knackpunkt: TSV Neudrossenfeld 3

Dieses Bild soll der Vergangenheit angehören: Grund zum Trübsal Blasen gab es in der laufenden Saison noch nicht! Goldkronach hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Foto: anpfiff.
„Was soll noch stärkeres kommen als Neudrossenfeld 3?“, dachte sich die SpVgg Goldkronach nach dem knappen 3:2-Auswärtserfolg am zweiten Spieltag. Da die Bayern- und Bezirksligamannschaften des TSV bereits am Vortag spielten, wurden auch einige Akteure aus der Zweiten gegen Goldkronach eingesetzt. „Sie sind vielleicht etwas überheblich aufgetreten und es fehlte ihnen etwas an Motivation“, meint Bauer Neudrossenfelds Schwachpunkt ausgemacht zu haben. Nach einem Rückstand drehte die Spielvereinigung die Partie durch Treffer von Peterson, Blechschmidt und Opel. Bauer bezeichnet diesen Erfolg durch Kampf und Wille als „den Knackpunkt der Saison“. Zuletzt fuhr Goldkronach drei Siege zu Null ein, auch wenn sie nicht auf ganzer Linie überzeugen konnten. „Wir haben uns über weite Strecken schwer getan.“ Besonders die Behäbigkeit, die die Bauer Schützlinge gegen schwächere Teams an den Tag legen, will der Mann an der Seitenlinie ihnen noch austreiben. Vielleicht klappt es schon am Wochenende gegen Fortuna Untersteinach? Dann ist der Tabellenführer spielfrei und nutzt das Freundschaftsspiel zur Spielpraxis für die Ergänzungsspieler. „Wir wollen im Rhythmus bleiben. Die Ersatzleute können sich beweisen und ich bin mir sicher, dass sie das auch tun werden!“