Die SpVgg Goldkronach hat ihr Nachholspiel beim SV Seybothenreuth mit 4:0 gewonnen. Mit einem Punkt Rückstand bleiben die Gronicher dem Spitzenreiter Schnabelwaid auf den Fersen. Für das Überraschungsteam im Aufstiegsrennen war es schon der 17. Erfolg ohne Unterbrechung.
Langsam wird es unheimlich. 17 Siege am Stück. Soll der unerwartete Aufstieg klappen, darf die Serie aber nicht reißen. Nach dem klaren Derbysieg wusste man nicht so recht, woran man in Seybothenreuth war, musste man sich im Hinspiel doch mit einem torlosen Remis begnügen. Und zuletzt ergatterten die Jungs von SVS-Trainer Schober beim Favoriten Donndorf einen Punkt.
Führungstor schon nach Sekunden
Nach knapp zehn Sekunden war das Thema am Ostermontag aber durch: Anstoß – Nikki Pittroff spielte in die Gasse zu Alex Ehl – Alex umkurvte den Torwart – und ließ die Kugel aus spitzem Winkel ins Tor rollen. Wohl das schnellste Tor der Saison im Fußballkreis.
Und weiter ging es nur in eine Richtung – auf das Seybothenreuther Tor zu. Die Heimelf schien phasenweise überfordert und konnte sich nur durch Kampf und hartes Einsteigen einigermaßen über Wasser halten. Torchance auf Torchance erspielten sich unsere Jungs. Und in der 17. Minute war es Lorenz Hofmann, der Alex Ehl mit einem Flankenball bediente. Alex köpfte die Kugel zum zweiten Streich in die Maschen. Immer wieder konnte man gekonntes Flügelspiel sehen. Nagelsmann hätte eine Freude daran…
Ruhigere zweite Hälfte
Die Abwehr stand sicher und TW Seyferth wurde nicht geprüft. Das einzige, das man unserer Elf vorhalten kann, war die Chancenverwertung. Diesen Makel konnte kurz vor der Halbzeit Youngster Felix Weber beseitigen. Nach schönem Spielzug wuchtete er von links kommend aus spitzem Winkel den Ball in die Maschen. Wie ein Alter….
In der zweiten Hälfte drückte unsere Elf weiter. Allerdings ließ die Wucht etwas nach. Und mit zunehmender Spieldauer verwaltete unsere Elf das Ergebnis. Aber der Gegner war nicht in der Lage, unser Tor in Gefahr zu bringen. Ein harmloser Schuss vom eingewechselten Küspert war der einzige auf unser Tor.
Figo setzt den Schlusspunkt
In der Mitte der zweiten Halbzeit schickte Alex Ehl den laufstarke „Figo“ Rabenstein in die Gasse. Figo hatte keine Probleme, den Ball am armen Heimkeeper in die Maschen zu lenken. Sein erstes Saisontor! Auch ein fünfter Treffer lag in der Luft. Aber es blieb beim 0:4. Gut so.