Los geht’s! Gronicher empfangen Kirchenpingarten

Im Hinspiel hatten die Gronicher um Franz Rabenstein meist das Nachsehen. Das soll sich am Sonntag ändern…

Die Kreisklasse startet in die heiße Phase, ab dem kommenden Wochenende stehen die restlichen Spiele der Rückrunde auf dem Programm. Zum Punktspiel-Auftakt des Kalenderjahres 2019 empfängt die SpVgg Goldkronach am Sonntag, 24. März, um 14 Uhr den SSV Kirchenpingarten. Der Aufsteiger überraschte bisher ausnehmend positiv und kann sogar vom Durchmarsch träumen.

Denn mehrere Spieltag lang grüßte der SSV in der Hinrunde sogar von der Tabellenspitze. Aktuell stehen die Gäste vom Sonntag, die als Vizemeister der A-Klasse über die Relegation aufstiegen, auf Rang fünf, nur zwei Punkte hinter dem Zweiten aus Schnabelwaid. Vor allem die Offensive der Gelb-Blauen sticht dabei heraus. Bereits 53 Treffer haben die Frankenpfälzer in ihren bisher 19 Spielen erzielt – Bestwert in der Kreisklasse Bayreuth. Im Hinspiel bekamen das auch die Gronicher zu spüren, lagen schon nach einer Viertelstunde mit 0:3 zurück, am Ende musste Nico Seyferth sechs Mal hinter sich greifen.

Eine Überraschung zum Auftakt?

Für den Start ins Kreisklassen-Jahr 2019 hat sich die SpVgg freilich vorgenommen, es den Gästen schwerer zu machen als an jenem 19. August 2018. „Ich habe einen ganz anderen Kader zur Verfügung als im Hinspiel“, stellt Coach André Riedel mit Blick auf sein Personal fest. Auch der Fehlstart der Goldkronacher Elf im Sommer dürfte so langsam aus den Köpfen verschwinden: Vor der Winterpause verlor die SpVgg nur eines von sechs Spielen, und bei diesem 0:1 gegen Schnabelwaid unterstrich die Riedel-Truppe, dass sie auch gegen die Favoriten nicht chancenlos ist.

Die Rollen bleiben angesichts der Tabellensituation trotzdem klar verteilt, einen Punktgewinn gegen den Fünften planen die Gronicher nicht unbedingt ein, doch wäre er mit Blick auf die Lage im Keller natürlich wertvoll. Abgeschlagen ist die junge Mannschaft nicht, nach dem Katastrophen-Sommer weisen die letzten Ergebnisse vor der Winterpause wie die der Vorbereitung in die richtige Richtung. Sollte gleich zum Auftakt eine Überraschung gelingen – umso besser.

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