Trotz großem Kampf: 0:1 gegen Oberpreuschwitz

Trotz einer starken kämpferischen Leistung musste sich die SpVgg Goldkronach am gestrigen Sonntag dem ASV Oberpreuschwitz geschlagen geben. Den Unterschied machte am Ende Gäste-Torjäger Martin Zeitler, der sich kaltschnäuziger als die Goldkronacher Stürmer präsentierte und das Tor des Tages erzielte.

Von Beginn an lieferten beide Mannschaften trotz der tropischen Hitze eine flotte Partie ab. Die Spielanlage der Gäste wirkte reifer, die junge einheimische Truppe hielt mit viel Einsatz und Laufbereitschaft dagegen. Oberpreuschwitz traf mit einem Freistoß die Mauer und ein Schuss von Torjäger Zeitler war zu harmlos. In der 20. Minute köpfte Mertins einen Eckball Richtung Tor. Der Ball wurde kurz vor der Linie abgewehrt und fiel C. Neuner vor die Füße. Dessen Schuss aus kurzer Distanz wurde gerade noch abgeblockt.

In der 25. Minute kam Zeitler frei zum Kopfball. Nico Seyferth lenkte die Kugel mit einer Glanztat an den Pfosten. Der Abpraller wurde geklärt. Die Gäste riefen Tor, die Einheimischen winkten ab. Der Schiedsrichter war der Meinung, die Kugel wäre nicht im Tor gewesen. In der 35. Minute schlugen die Gäste einen langen Ball Richtung Goldkronacher Kasten. Seyferth wollte die Kugel fangen, wurde jedoch von Zeitler bedrängt. Als er den Ball fallen ließ, stocherte ihn der Preuschwitzer Torjäger ins Tor. Goldkronach reklamierte Foul durch ein gestrecktes Bein am Torwart. Der Schiedsrichter erkannte den Treffer an.

Bis zum Haibzeitpfiff hatten die Einheimischen durch Will und Stanit Chancen auf den Ausgleich, die Schüsse waren jedoch zu schwach, um Freiberger vor Probleme zu stellen. Im zweiten Durchgang versuchte Goldkronach alles und lieferte einen sehenswerten Kampf ab. Chancen blieben aber Mangelware. Oberpreuschwitz kam zunächst nur durch Zeitier zu einer Chance. Schön freigespielt fischte ihm Seyferth die Kugel vom Fuß. Gegen Ende hatten die Einheimischen einige Gelegenheiten. Beispielsweise scheiterte Ehl an Torwart Freiberger.

Zeitler sorgte nochmal für einen Aufreger als er im Dribbling zu Boden ging. Für den Schiedsrichter kein Grund, auf Elfmeter zu entscheiden. Am Ende brachten die routinierten Gäste den Vorsprung über die Zeit. Die junge und unermüdlich kämpfende Goldkmnacher Mannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt. Allerdings war man vor dem gegnerischen Tor zu unentschlossen.

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