{"id":7505,"date":"2023-05-05T06:00:18","date_gmt":"2023-05-05T04:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/?p=7505"},"modified":"2023-05-03T18:31:28","modified_gmt":"2023-05-03T16:31:28","slug":"gronicher-legenden-als-die-spvgg-zuletzt-kreisliga-tabellenfuehrer-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/2023\/05\/gronicher-legenden-als-die-spvgg-zuletzt-kreisliga-tabellenfuehrer-war\/","title":{"rendered":"Gronicher Legenden: Als die SpVgg zuletzt Kreisliga-Tabellenf\u00fchrer war"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_7506\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7506\" class=\"size-large wp-image-7506\" src=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-300x225.jpg 300w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-768x576.jpg 768w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-100x75.jpg 100w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-160x120.jpg 160w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-280x210.jpg 280w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-400x300.jpg 400w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web-800x600.jpg 800w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/1960-team-web.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-7506\" class=\"wp-caption-text\">Gronicher Legenden: Die Mannschaft der Saison 1959\/60, hinten stehend von links: Schott (Vorstand), St\u00f6ber (Spielleiter), Ziegler, Gamper, Gradel, Wein, Rabenstein, Fick, Blechschmidt, Burger (Spielleiter). Vorne von links: Drescher, Deinlein, Hackl, Wehner.<\/p><\/div>\n<p><strong>Kreisliga-Spitzenreiter \u2013 das ist auch ein Traditionsverein wie die SpVgg Goldkronach nicht alle Tage. Wer wissen will, wann die Gronicher zuletzt so weit oben standen, muss zur\u00fcckschauen bis in die Saison 1959\/60.<\/strong><\/p>\n<p>Es war vor mehr als 60 Jahren, damals trug die Kreisliga noch den Namen A-Klasse. Anders als heute war die SpVgg allerdings kein Aufsteiger, sondern geh\u00f6rte schon seit Jahren zum Inventar der Kreisliga.<\/p>\n<p>Der entscheidende Schachzug, um oben anzugreifen, gelang aber erst, als die Vorst\u00e4nde den Goldkronacher Ausnahmespieler Rudolf Blechschmidt vom VfB Bayreuth als Spielertrainer zur SpVgg lotsten. Der VfB, ein Vorl\u00e4ufer des heutigen FSV Bayreuth, war damals eine gro\u00dfe Nummer im Amateurfu\u00dfball: Mitte der 1950er hatten die Bayreuther als bayerischer Amateurmeister den Aufstieg in die zweite Liga erst in der Relegation verpasst.<\/p>\n<p><strong>Rudi Blechschmidt formt die Meister-Elf<\/strong><\/p>\n<p>Rudi Blechschmidt war 1959\/60, als die Gronicher zum letzten Mal im Endspurt der Saison eine Kreisliga-Tabelle anf\u00fchrten, nicht nur der erfolgreichste Torsch\u00fctze seines Teams: Am Ende der Saison hatte er 26 Treffer erzielt. Es gelang ihm auch, eine funktionierende Einheit zu formen, in der junge Eigengew\u00e4chse tragende Rollen spielten \u2013 zum Beispiel Erich Drescher. Der Allrounder konnte im Tor eingesetzt werden, erzielte in der Saison 1959\/60 aber auch ganze neun Tore im roten Trikot \u2013 viele Leserinnen und Leser kennen ihn wohl noch als langj\u00e4hrigen Hausmeister der Goldkronacher Schule.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Ihr Geld steckten die Vereinsverantwortlichen damals wie heute lieber in die Infrastruktur als in die erste Mannschaft. Der Sportplatz erhielt eine Drainage, die Zufahrtswege wurden so in Schuss gebracht, dass Besucher die Anlage mit dem Auto erreichen konnten. Schlie\u00dflich begannen die Planungen f\u00fcr den Kauf des Gel\u00e4ndes. Diese Priorit\u00e4tensetzung wurde belohnt. Am Ende der Saison 1959\/60 feierte die SpVgg Goldkronach tats\u00e4chlich die Meisterschaft in der Kreisliga und den Aufstieg in die damalige Zweite Amateurliga. Weil der Spielbetrieb wesentlich kleinr\u00e4umiger organisiert war, bedeutete das nichts anderes als den Sprung in die vierte Spielklasse!<\/p>\n<p><strong>Eine Saison vierte Liga<\/strong><\/p>\n<p>Die Gronicher geh\u00f6rten damit zu einem erlauchten Kreis, denn nur gro\u00dfe Namen wie SpVgg Bayreuth, VfB Bayreuth oder ATS Kulmbach vertraten die Region zu jener Zeit auf noch gr\u00f6\u00dferer B\u00fchne. Allerdings w\u00e4hrte der Ausflug in die Zweite Amateurliga nur eine Saison.<\/p>\n<p>Die vierte Liga wird wohl so bald auch keine Goldkronacher Elf mehr erreichen. Doch wie vor \u00fcber 60 Jahren stammen die Kreisliga-Tabellenf\u00fchrer der SpVgg von heute aus der Umgebung, verk\u00f6rpern eine erfolgreiche Mischung aus eigenem Nachwuchs und zur\u00fcckgekehrten Goldkronachern, die andernorts h\u00f6herklassige Erfahrung gesammelt haben. Ob es wirklich zur Sensation reichen wird? Das ist, anders als 1960, heuer noch g\u00e4nzlich ungewiss&#8230;<\/p>\n<p><strong>Besitzen Sie alte Fotos, Dokumente, Wimpel oder Urkunden? Schlummern auf dem Dachboden Pokale, Trikots oder \u00c4hnliches? Die SpVgg Goldkronach sucht f\u00fcr ihr Vereinsarchiv alles, was \u00fcber die Geschichte des Goldkronacher Sports Aufschluss geben kann, gerne auch leihweise zur Digitalisierung! Ansprechpartner: Gregor Hofmann, E-Mail: gh [at] gronicher.de, Telefon: 0 16 0 \/ 98 52 87 73.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreisliga-Spitzenreiter \u2013 das ist auch ein Traditionsverein wie die SpVgg Goldkronach nicht alle Tage. Wer wissen will, wann die Gronicher zuletzt so weit oben standen, muss zur\u00fcckschauen bis in die Saison 1959\/60. Es war vor mehr als 60 Jahren, damals trug die Kreisliga noch den Namen A-Klasse. 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