{"id":715,"date":"2011-10-05T14:07:21","date_gmt":"2011-10-05T12:07:21","guid":{"rendered":"http:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/?p=715"},"modified":"2011-10-05T14:13:18","modified_gmt":"2011-10-05T12:13:18","slug":"die-routine-kommt-von-ganz-alleine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/2011\/10\/die-routine-kommt-von-ganz-alleine\/","title":{"rendered":"Die Routine kommt von ganz alleine"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_716\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-716\" class=\"size-full wp-image-716\" title=\"Jubel \u00fcber das Tor zum 5:3 gegen Kasendorf\" src=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_torjubel-kasendorf.jpg\" alt=\"Jubel \u00fcber das Tor zum 5:3 gegen Kasendorf\" width=\"470\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_torjubel-kasendorf.jpg 470w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_torjubel-kasendorf-300x134.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><p id=\"caption-attachment-716\" class=\"wp-caption-text\">Blechschmidt, Arndt und Katholing bejubeln das Tor zum 5:3 gegen Kasendorf<\/p><\/div>\n<p><strong><\/strong>Elf Spieltage \u2013 das sollte eine ausreichende Grundlage sein, um eine erste Saisonbilanz zu ziehen. Gro\u00dfe Fluktuation im Kader, eine sehr junge Mannschaft, die Einteilung in die vermeintlich st\u00e4rkere Kulmbacher Staffel: Wer sich vor der Saison zu den Optimisten z\u00e4hlte, sah sich an der Kronach in der Minderheit. Mittlerweile hat sich das ge\u00e4ndert, auch wenn noch nicht alles perfekt ist.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung \u2013 oder, um es mit den Worten der lokalen Online-Presse zu sagen, den gr\u00f6\u00dften \u201ePaukenschlag\u201c \u2013 gab es sicherlich vor der Saison. Eine Woche vor dem Start gegen Neuenmarkt trennte sich die SpVgg von Trainer Matthias Kauper. Als Nachfolger wurde noch am selben Tag Torsten Heumann pr\u00e4sentiert, der noch bis April in Diensten des TSV Harsdorf stand.<\/p>\n<p><strong>Heumann ist der richtige Trainer<\/strong><\/p>\n<p>R\u00fcckblickend kann man wohl konstatieren: Es war die richtige Entscheidung. Mit Torsten Heumann wurde ein Coach gewonnen, der mit viel Einsatz bei der Sache ist \u2013 und als Spielertrainer auch schon acht Tore erzielt hat. Das erste am ersten Spieltag, als die Spielvereinigung den FC Neuenmarkt mit 5:1 nach Hause schickte und sich gleich an die Tabellenspitze setzte.<\/p>\n<p>Beim Erfolg in Leuchau am zweiten Spieltag zeigte das Team, dass es auch in der Lage ist, R\u00fcckst\u00e4nde aufzuholen. Nat\u00fcrlich konnte man zu jenem Zeitpunkt noch nicht ahnen, dass Leuchau weiterhin keinen Punkt holen w\u00fcrde. Die Ern\u00fcchterung folgte auf den Fu\u00df: Die Niederlagen gegen Berneck und besonders in Kirchleus deckten die Defizite schonungslos auf.<\/p>\n<p><strong>Umstellungen in der Defensive<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Generalisierend kann man besonders die Pleite in Kirchleus durchaus in eine Reihe mit den Niederlagen gegen Lindau, Harsdorf und Wartenfels stellen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Mannschaften, die neben einer gewissen offensiven Qualit\u00e4t auch \u00fcber viele routinierte Spieler verf\u00fcgen. Das scheint den Goldkronachern selten gut zu bekommen, was allerdings auch nicht \u00fcberraschen muss.<\/p>\n<p>Denn offensiver St\u00e4rke lie\u00dfe sich am besten mit einer eingespielten Defensive entgegentreten. Damit konnten die Gronicher aber alleine aufgrund der personellen Lage nie antreten: Max Rabenstein verletzt, Libero Heiko Krause fast durchweg angeschlagen, Hannes Rabenstein im Ausland, Oliver Wagner zeitweise abwesend, Alex Arndt neu auf der Liberoposition \u2013 diese Reihe w\u00e4re schier endlos fortzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Nur der Trainer ist \u00fcber 25<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_717\" style=\"width: 360px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-717\" class=\"size-full wp-image-717 \" title=\"Neuzugang Hajrizaj im Spiel gegen Kasendorf\" src=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_hajrizaj-kasendorf.jpg\" alt=\"Neuzugang Hajrizaj im Spiel gegen Kasendorf\" width=\"350\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_hajrizaj-kasendorf.jpg 350w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/2011-10-05_hajrizaj-kasendorf-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><p id=\"caption-attachment-717\" class=\"wp-caption-text\">Neuzugang Hajrizaj belebt die Offensive<\/p><\/div>\n<p>Das hei\u00dft ja nun nicht, die Goldkronacher Abwehrreihe h\u00e4tte ihre Sache oft schlecht gemacht \u2013 doch eine gute Portion Eingespieltheit h\u00e4tte ihr gut getan. In die selbe Richtung weist auch die Schw\u00e4che gegen routinierte Teams: Gerade gegen Harsdorf und Wartenfels wurde diese offenbar. Doch auch das ist keine \u00dcberraschung. Beim letzten Spiel waren nur vier Spieler der Anfangself \u00fcber 20 Jahre alt, darunter ein einziger \u2013 Spielertrainer Heumann \u2013 \u00fcber 25.<\/p>\n<p>Viele unserer Spieler haben erst in dieser Saison endg\u00fcltig den Schritt von den Junioren in den Herrenbereich vollzogen und m\u00fcssen sofort als Stammspieler Verantwortung \u00fcbernehmen. Dass der Verein, sicherlich auch notgedrungen, diesen Weg mit aller \u00dcberzeugung geht, ist aber das Beste, was dem Goldkronacher Fu\u00dfball passieren konnte. Die Identifikation mit Mannschaft und Verein ist gro\u00df. Und die Ergebnisse zeigen nicht nur die Schw\u00e4chen der Spielvereinigung auf. Die Goldkronacher, derzeit auf Platz sieben, haben bisher \u2013 bis auf das Derby gegen Berneck \u2013 gegen alle Teams gewonnen, die in der Tabelle hinter ihnen postiert sind.<\/p>\n<p><strong>Der Klassenerhalt ist mehr als realistisch<\/strong><\/p>\n<p>Was zu der Schlussfolgerung leitet, dass sich die junge Elf schnell stabilisiert hat und sich keine Patzer gegen direkte Konkurrenten erlaubt. Die Niederlagen wurden schnell abgehakt, nur einmal verlor die SpVgg zwei Spiele in Folge. Die spielerische Qualit\u00e4t ist vorhanden, neben Neuzugang Hajrizaj beweisen das auch so ziemlich alle Spieler, die aus der A-Jugend neu hinzu kamen. Die Neuen haben sich bestens integriert. Etwas weiter gedacht darf man es als realistisch erachten, dass sich die Mannschaft noch ein St\u00fcck steigern kann.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des angestrebten Klassenerhalts ist man aber bereits jetzt voll im Soll. Zum Vergleich: Nach 11 Spielen hatte die SpVgg in der Vorsaison f\u00fcnf Punkte, heuer sind es 18. Und eine Perspektive, die dar\u00fcber hinausgeht, ist gegeben. Mit Franz Rabenstein und Nick Mertins stehen heute schon zwei Akteure regelm\u00e4\u00dfig auf dem Feld, die derzeit noch in der A-Jugend kicken. Die vielzitierte \u201eBoygroup\u201c scheint f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre gesichtert, nicht nur tabellarisch. Nur die Routine fehlt noch &#8211; aber die kommt von ganz alleine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elf Spieltage \u2013 das sollte eine ausreichende Grundlage sein, um eine erste Saisonbilanz zu ziehen. Gro\u00dfe Fluktuation im Kader, eine sehr junge Mannschaft, die Einteilung in die vermeintlich st\u00e4rkere Kulmbacher Staffel: Wer sich vor der Saison zu den Optimisten z\u00e4hlte, sah sich an der Kronach in der Minderheit. 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