{"id":3125,"date":"2014-09-25T12:50:28","date_gmt":"2014-09-25T10:50:28","guid":{"rendered":"http:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/?p=3125"},"modified":"2014-09-26T15:05:55","modified_gmt":"2014-09-26T13:05:55","slug":"ruppel-halt-den-elfer-remis-gegen-neuenmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/2014\/09\/ruppel-halt-den-elfer-remis-gegen-neuenmarkt\/","title":{"rendered":"Ruppel h\u00e4lt den Elfer: Remis gegen Neuenmarkt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Spielvereinigung Goldkronach spielte am Abend 0:0 im Nachholspiel gegen den FC Neuenmarkt. Dabei mussten die Gronicher im Duell mit dem Aufstiegsaspiranten auf einige Stammkr\u00e4fte verzichten, schlugen sich aber wacker. W\u00e4hrend die erste H\u00e4lfte kaum H\u00f6hepunkte bot, hatte die zweite Halbzeit durchaus einige spannende Szenen parat \u2013 auch wenn beide Teams wahrlich kein Fu\u00dfballfeuerwerk abbrannten.<\/strong><\/p>\n<p>Der <em>anpfiff<\/em>-Tospielbericht von Thomas Nietner:<\/p>\n<div id=\"attachment_3129\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3129\" class=\"size-medium wp-image-3129\" title=\"Franz Rabenstein konsequent, aber fair.\" src=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/0_fraanz-300x200.jpg\" alt=\"Franz Rabenstein konsequent, aber fair. Foto: anpfiff.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/0_fraanz-300x200.jpg 300w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/0_fraanz.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3129\" class=\"wp-caption-text\">Franz Rabenstein konsequent, aber fair. Foto: anpfiff.<\/p><\/div>\n<p>Vor dem Spiel plagten die Heimelf gro\u00dfe personelle Sorgen. Aufgrund der kurzfristigen Terminansetzung des am vergangenen Wochenende wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagten Partie mussten gleiche eine Reihe von Spielern bei den Gastgeber passen. Mit Zinke, Mertins, P\u00f6hlmann, Vogel, Helger und Riedel fielen einige Stammkr\u00e4fte aus. Auch Coach Matthias Bauer weilte im Urlaub. Wenigstens konnte Spielleiter Peter Pitroff, der an der Seitenlinie das Kommando \u00fcbernahm, dann doch noch auf Max Rabenstein, Fabian Blechschmidt sowie Michael Schwelerski zur\u00fcckgreifen, so dass er dennoch auf eine schlagkr\u00e4ftige Truppe aufbieten konnte. Im Vergleich zur Vorwoche stellte Pitroff auf zwei Positionen um und brachte Youngster Fabian Neuner und Verteidiger Johannes Schullerus von Beginn an. Die G\u00e4ste konnten dagegen nahezu aus dem Vollen sch\u00f6pfen und gingen daher leicht favorisiert ins Spiel. F\u00fcr den verhinderten Torj\u00e4ger Marco Kimmich rutschte Routinier Gerd Z\u00e4nker in die Startelf. Zudem begann Marcel Reissaus f\u00fcr Florian Korn.<\/p>\n<p><strong>Starke Abwehrreihen<\/strong><\/p>\n<p>Hauptsache nicht verlieren &#8211; der Respekt vor dem Gegner war beiden Mannschaften von Beginn an anzumerken. &#8222;Safety first&#8220; lautet daher das Motto, das vor allem die G\u00e4ste fast perfekt umsetzen sollten. Mit zwei Viererketten verschoben sie bei gegnerischem Ballbesitz sehr diszipliniert und stellten die R\u00e4ume gut zu. Taktische Disziplin, die FC-Coach Matthias Nagel gefordert hatte, denn schlie\u00dflich bef\u00fcrchtete er, dass schon ein individueller Fehler das Nachholspiel entscheiden k\u00f6nnte. Anfangs hakte es zwar noch auf der rechten Abwehrseite, auf der sich der dribbelstarke Josua Opel einige Male gut durchsetzen konnte, doch mit zunehmender Spieldauer stand die FC-Abwehr immer sicherer. Darin stand ihr die Heimelf jedoch fast in nichts nach. Nach anf\u00e4nglichen Abstimmungsproblemen wirkte die Goldkronacher Hintermannschaft sp\u00e4testens nach der fr\u00fchen Einwechslung von Max Rabenstein ebenso sattelfest, obwohl man eher auf die bew\u00e4hrte Mann- statt die mittlerweile g\u00e4ngige Raumdeckung setzte. Im Spiel nach vorne taten sich die beiden Aufstiegsanw\u00e4rter allerdings schwer. Lediglich in der intensiven Anfangsphase kam die Heimelf aussichtsreich vor das Tor der G\u00e4ste. Der einzige Goldkronacher Angreifer Alexander Arndt war im Sturmzentrum zu sehr auf sich alleine gestellte.<\/p>\n<div id=\"attachment_3130\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3130\" class=\"size-medium wp-image-3130\" title=\"Jojo Schullerus gegen Neuenmarkts Routinier Z\u00e4nker.\" src=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/jojo-300x200.jpg\" alt=\"Jojo Schullerus gegen Neuenmarkts Routinier Z\u00e4nker.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/jojo-300x200.jpg 300w, https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/jojo.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3130\" class=\"wp-caption-text\">Jojo Schullerus gegen Neuenmarkts Routinier Z\u00e4nker. Foto: anpfiff.<\/p><\/div>\n<p>Dass aber auch zwei St\u00fcrmer nicht unbedingt mehr Torgefahr garantieren, zeigte sich auf der Gegenseite. Die beiden FC-St\u00fcrmer Gerd Z\u00e4nker und Marcel Reissaus waren bei ihren Gegenspielern Johannes Schullerus und Max Rabenstein in guten H\u00e4nden. Wenn es gef\u00e4hrlich wurde, dann fast ausschlie\u00dflich \u00fcber den flinken Felix Hollweg. Immer wenn der 20-j\u00e4hrige Neuenmarkter, der auf der f\u00fcr ihn ungewohnten rechten Mittelfeldposition begann, Tempo aufnahm, wurde der Goldkronacher Abwehr stets alles abverlangt. Obwohl seine fr\u00fche Einwechslung nur verletzungsbedingte Gr\u00fcnde hatte, war FC-Coach Matthias Nagel mit dem Offensivspiel seiner Elf nicht g\u00e4nzlich zufrieden. Er stellte daher auf ein 4-5-1-System um, zog im Mittelfeld selbst die F\u00e4den und stellte Gerd Z\u00e4nker ins Sturmzentrum. Eine Ma\u00dfnahme, die girff, auch wenn die Hausherren die beste Torchance der ersten H\u00e4lfte verbuchten: Kurz nach der Einwechslung von Max Rabenstein konnte die G\u00e4steabwehr gerade noch im letzten Moment einen Kopfball des Verteidigers von der Linie putzen. Auf der Gegenseite wurde SpVgg-Keeper Alexander Ruppel nicht sonderlich gefordert. Zwar verzeichneten die G\u00e4ste insgesamt mehr Ballbesitz, aber agierten im letzten Spielfelddrittel oftmals \u00fcberhastet, so dass sie zu selten zum Abschluss kamen. Das torlose Unentschieden zur Halbzeit spiegelte den Spielverlauf eigentlich ganz gut wieder. Peter Pitroff war jedenfalls zufrieden: &#8222;Wir schlagen uns ganz gut!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ruppel b\u00fcgelt Fehlentscheidung aus<\/strong><\/p>\n<p>Auch nach der Pause das gewohnte Bild aus der ersten H\u00e4lfte. Die beiden Abwehrreihen dominierten weiter. Nach vorne ging trotzdem weiterhin recht wenig. Bei den Hausherren noch weniger als bei den G\u00e4sten. Zwar versuchte Andreas Fischer im Mittelfeld der Neuenmarkter alles, doch auch er fand gegen die vielbeinige Goldkronacher Hintermannschaft nicht die richtige L\u00f6sung. Auch wenn die R\u00e4ume recht eng waren, agierte die FC-Elf oftmals zu \u00fcberhastet und verlor am Strafraum zu schnell die Ruhe und \u00dcbersicht. Die Hausherren konnten daraus aber auch kein Kapital schlagen. Zu oft wurde bei Ballgewinn quer statt vertikal gespielt. So wurde der Ball schnell wieder verloren oder sichere Beute der sich schnell wieder formierenden FC-Abwehr. Die beste Chance bot sich Gerd Z\u00e4nker, als sich der Goldkronacher Marco Wendler bei einem langen Ball versch\u00e4tzte. Allerdings fand er bei seinem Lupfer von der Strafraumgrenze seinen Meister im Goldkronacher Schlussmann Alexander Ruppel. Keine zehn Spielminuten sollte der erfahrene Angreifer erneut am 30-j\u00e4hrigen Keeper scheitern. Und zwar vom Elfmeterpunkt! Bei der Ballannahme von Fabian Blechschmidt mit der Brust sah Schiedsrichter Andreas Suschke in der 60. Spielminute ein vermeintliches Handspiel. Da lag der Unparteiische wohl daneben, denn beide Arme des Goldkronachers waren angelegt. &#8222;Kein Handspiel, der Ball prallt mir an die Brust&#8220;, war sich Fabian Blechschmidt auch nach dem Schlusspfiff sicher. Dass die Diskussion um die Handspielregelung nicht weiter Z\u00fcndstoff bekam, ist daher Alexander Ruppel zu verdanken, der mit einem Sprung in die rechte Torwartecke seine Elf vor dem R\u00fcckstand bewahrte. &#8222;Der Ball war nicht schwach geschossen, aber der Keeper reagiert auch gut&#8220;, schildert der Elfmetersch\u00fctze Gerd Z\u00e4nker seinen Fehlschuss.<\/p>\n<p>Zwar blieb es weiterhin beim torlosen Unentschieden, dennoch verloren beide Teams zunehmend etwas die Konzentration und die Ruhe. W\u00e4hrend sich die Heimelf nun ganz auf die Defensive beschr\u00e4nkte, verpassten es die Neuenmarkter die Au\u00dfen mit ins Spiel einzubinden. So neutralisierten sich beide Teams weitgehend in der vorderen H\u00e4lfte der Gastgeber. Lediglich nach einer Ecke musste FC-Keeper Jens Schmei\u00dfner auf der einen Seite nochmals eingreifen, w\u00e4hrend Alexander Ruppel kurz vor Spielende f\u00fcr eine kurze Schrecksekunde sorgte, als er unter einem Flankenball durchsegelte. Aber beim FC fand sich heute daf\u00fcr einfach kein Abnehmer f\u00fcr solche B\u00e4lle.<\/p>\n<p><strong>Gerechte Punkteteilung<\/strong><\/p>\n<p>Einen Sieger h\u00e4tte die Partie aber auch nicht verdient gehabt, zu gleichwertig pr\u00e4sentierten sich beide Teams \u00fcber die gesamte Spielzeit. In einer anfangs intensiv gef\u00fchrten Begegnung dominierten schlie\u00dflich die Abwehrreihen das Geschehen. Keine der beiden Offensivreihen fand dagegen das passende Rezept. Dennoch blieb die Partie bis zum Ende spannend und hatte mit der Elfmeterentscheidung ihren H\u00f6hepunkt in der 60. Spielminute, der auch nach dem Schlusspfiff noch f\u00fcr Diskussionsstoff sorgte. Eine Reformierung der Regelung scheint wohl an der Zeit. Beide Teams konnten mit der Punkteteilung gut leben. SpVgg-Spielleiter Peter Pitroff sprach sogar von einem &#8222;gef\u00fchlten Sieg&#8220;. Angesichts der gestern noch zu bef\u00fcrchteten Ausf\u00e4lle gut nachvollziehbar. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt beiden Teams jedoch nicht, denn schon am n\u00e4chsten Sonntag geht es mit schweren Aufgaben weiter: Neuenmarkt empf\u00e4ngt Absteiger Bischofsgr\u00fcn, Goldkronach reist nach K\u00f6dnitz. Auch das d\u00fcrften wieder knappe Angelegenheiten werden.<\/p>\n<p><strong>SpVgg Goldkronach:<\/strong> Ruppel, Wendler, Schullerus, Amschler, Rabenstein F., Blechschmidt, Katholing, Opel, Neuner F., Peterson, Arndt \/ Jansen, Mielitz, N\u00fcssel, Rabenstein M. (eingew. 9. Minute), Schwelerski (46.), Neuner C. (52.).<\/p>\n<p><strong>Gelbe Karten:<\/strong> Blechschmidt &#8211; Foulspiel (77.), Katholing &#8211; Foulspiel (85.), Schwelerski &#8211; Foulspiel (87.) \/ Sauerteig &#8211; Foulspiel (29.), Fischer &#8211; Foulspiel (84.)<\/p>\n<p><strong>Zuschauer:<\/strong> 70<\/p>\n<p><strong>Schiedsrichter:<\/strong> Andreas Suschke (Trebgast).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Spielvereinigung Goldkronach spielte am Abend 0:0 im Nachholspiel gegen den FC Neuenmarkt. Dabei mussten die Gronicher im Duell mit dem Aufstiegsaspiranten auf einige Stammkr\u00e4fte verzichten, schlugen sich aber wacker. W\u00e4hrend die erste H\u00e4lfte kaum H\u00f6hepunkte bot, hatte die zweite Halbzeit durchaus einige spannende Szenen parat \u2013 auch wenn beide Teams wahrlich kein Fu\u00dfballfeuerwerk abbrannten. 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