{"id":2656,"date":"2013-10-28T21:29:56","date_gmt":"2013-10-28T20:29:56","guid":{"rendered":"http:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/?p=2656"},"modified":"2013-10-28T21:30:42","modified_gmt":"2013-10-28T20:30:42","slug":"spvgg-verliert-derby-beim-nachbarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spvgg-goldkronach.com\/1946\/2013\/10\/spvgg-verliert-derby-beim-nachbarn\/","title":{"rendered":"SpVgg verliert Derby beim Nachbarn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach f\u00fcnf Siegen in Folge gab&#8217;s erstmals seit Wochen keine Punkte f\u00fcr die Gronicher: Die SpVgg musste am Sonntag beim Stadtrivalen ASV Nemmersdorf eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Mit einigen Verletzungssorgen im Gep\u00e4ck konnte das Team nach der kurzen Anfahrt nicht beim Nachbarn bestehen. Wir haben den Topspielbericht des Fu\u00dfballportals anpfiff.info aus der Feder von Harald Judas.<\/strong><\/p>\n<p>Das Aufeinandertreffen der beiden Vereine der Goldstadt lebt seit jeher von der besonderen Rivalit\u00e4t. Dabei trafen diesmal zudem die beiden Teams der Stunde aufeinander. Nemmerdorf spielt eine unwahrscheinlich souver\u00e4ne Saison und Goldkronach hatte zuletzt mit f\u00fcnf Siegen am St\u00fcck ebenso beeindruckt. Die Platzherren jedenfalls blieben den Beweis, dass sie zurecht an der Spitze der Tabelle stehen, nicht schuldig.<br \/>\nUnd auch wenn sich in der mit vielen attraktiven Nachbarduellen gespickten Kreisklassensaison die Zuschauerzahlen nicht wie von den Vereinen erhofft, entwickelt haben. Wenn der ASV Nemmersdorf auf die SpVgg Goldkronach trifft, herrscht Ausnahmezustand. Und obwohl vor dem Spiel dunkle Wolken am Firnament aufzogen, fanden sich in Nemmersdorf 250 Zuschauer ein, die dann auch ordentlich Stimmung machten.<\/p>\n<p><strong>Furioser ASV-Start<\/strong><\/p>\n<p>Der G\u00e4stetrainer Matthias Bauer hatte schon vor dem Spiel versprochen, nicht auf Sicherheit spielen zu wollen. Vielmehr sollten seine Jungs ruhig dagegen halten und ihr Gl\u00fcck in der Offensive suchen. Der ASV Nemmersdorf hingegen braucht sich derzeit nicht gro\u00df umzustellen. Er hat sein Spiel darauf ausgelegt, mit variablem Spiel Schw\u00e4chen des Gegners aufzudecken und dann gnadenlos zuzuschlagen. Das hatte in der Vorwoche gl\u00e4nzend funktioniert. Und das war auch diesmal wieder der Plan. Und zwar ein Plan, der auch zu 100 Prozent aufging. Nach dem Anpfiff versuchten beide Teams wie versprochen erste Angriffe aufzuziehen. Und es dauerte in der Tat gerade einmal bis zur dritten Minute. David Opel verlor im Mittelkreis den Ball. Ein weiter Ball flog \u00fcber die Abwehr hinweg auf den rechten Fl\u00fcgel zu Adrian Kolb, der in den 16er eindrang. Libero Marco Wendler kam zu sp\u00e4t und Kolb schloss trocken gegen den Lauf des Torwarts ins lange Eck ab. Die Goldkronacher hingegen konnten zun\u00e4chst nur bei einem Freisto\u00df durch Alexander Arndt von habblinks f\u00fcr einen Anflug von Gefahr sorgen. Die Anfangsminuten geh\u00f6rten insgesamt klar den Gastgebern, wobei die Angriffe zun\u00e4chst fast alle \u00fcber die rechte Seite und damit Adrian Kolb vorgetragen wurden. Aber auch Stefan Str\u00f6msd\u00f6rfer kam nach einer Viertelstunde zu einer guten Szene, als er sich diesmal \u00fcber Links durchsetzen konnte, dann allerdings an Torwart Alexander Ruppel scheiterte. Und auch Moritz Stauch hatte mit einem Flachschuss eine gute Szene.<\/p>\n<p>Erst Mitte der ersten Halbzeit fanden dann auch die G\u00e4ste besser ins Spiel. Die Platzherren gestatteten dies auch und setzten erstmal auf Konter. Bei Ballbesitz waren aber beide Teams bem\u00fcht, mit schnellem Spiel L\u00fccken im gegnerischen Abwehrverbund ausfindig zu machen. Die Anspiele in die Spitze waren nun aber meist zu ungenau, sodass beide Abwehrformationen die Lage unter Kontrolle hatten. Lediglich bei Standards kam Gefahr auf. In der 30. Minute hatte zun\u00e4chst Goldkronachs Torwart Ruppel bei einem Freisto\u00df Probleme, Moritz Stauch konnte den nachfolgenden Abpraller aber nicht nutzen. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit zog Nemmersdorf dann wieder an. Und konnte einen Konter vollenden, bei dem Lukas Arndt sch\u00f6n Stefan Str\u00f6msd\u00f6rfer frei spielte. In der Phase hatten beide Teams aber auch mit zwischenzeitlich b\u00f6igem Wind zu k\u00e4mpfen, der Goldkronachs Torwart Alexander Ruppel bei einem regelrecht verblasenen Freisto\u00df schon alles abverlangte, um nicht noch ein drittes Mal hinter sich langen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Ins Netz gesenkt<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Alles billige Tore&#8220;, \u00e4rgerte sich Goldkronachs Alt-B\u00fcrgermeister G\u00fcnter Blechschmidt in der Pause. Dessen Enkel Fabian den Goldkronacher Alleinunterhalter im Sturm gab. Doch die zahlreichen Goldkronacher Fans erkannten durchaus auch an, dass der Spitzenreiter eine Vorstellung effektiven Angriffspiels geboten hatte. Ihre Hoffnung, dass im zweiten Abschnitt ihre Jungs nochmals richtig aufdrehen k\u00f6nnte, erf\u00fcllte sich indes nicht. Vielmehr begann auch der zweite Abschnitt ganz genau wie der erste. Ein erstes Ausrufezeichen setzte schon einmal Stefan Str\u00f6msd\u00f6rfer. Und dann lief wieder erst die dritte Spielminute, als es gar 3:0 stand. Lukas Arndt hatte von rechts eine Flanke nach Innen gezogen, die immer l\u00e4nger wurde und schlie\u00dflich \u00fcber den in der Szene einen ungl\u00fccklichen Eindruck hinterlassenen Torwart Alexander Ruppel ins Netz fiel. Nemmersdorf war dann auch weiter am Zug. Die G\u00e4ste hingegen brauchten eine Ecke f\u00fcr ihre erste Chance nach dem Wechsel, als Alexander Arndt nur knapp verfehlte. Wie in der ersten H\u00e4lfte wurden die G\u00e4ste dann nach und nach st\u00e4rker und eroberten sich gr\u00f6\u00dfere Spielanteile. Gef\u00e4hrlich wurde es immer, wenn sich David Opel in die Vorbereitung einschaltete.<\/p>\n<p>Fabian Blechschmidt, der allerdings meist eng gedeckt wurde und nicht so recht zur Geltung kam, hatte in der 66. Minute eine gute Gelegenheit, wartete aber zu lang. Der ASV zog sich nun auch wie gehabt etwas zur\u00fcck. Der Ball lief so gut in den Reihen der G\u00e4ste und bei einer Ecke hatten die Groonicher sogar einmal Aluminium zu verzeichnen. Aber auch Nemmersdorf hatte bei schnellen Angriffen weiter gute Szenen. Die G\u00e4ste machten letztlich auch unver\u00e4ndert weiter den Fehler, den Platzherren zu viel Raum zu lassen. Und w\u00e4hrend sich die SpVgg Goldkronach vergeblich m\u00fchte, Alexander Legat im Nemmersdorfer Kasten zu pr\u00fcfen, lief man noch in einen weiteren Konter. Thomas Herbrich war&#8217;s diesmal, der f\u00fcr den 4:0 Entstand sorgte. Der Sieg der Nemmersdorfer war dabei auch sicher nicht unverdient, wenn von den Spielanteilen her doch vielleicht etwas zu hoch.<\/p>\n<p><strong>Nemmersdorfer Serie h\u00e4lt<\/strong><\/p>\n<p>Die SpVgg Goldkronach wurde durch den gnadenlosen Spitzenreiter unsanft auf den Boden zur\u00fcckgeholt. Vier Mal konsequent Fehler ausgenutzt und hinten nichts zugelassen und schon gelang der vierte ASV-Sieg in Folge und endete gleichzeitig die Goldkronacher Serie. Wobei die Nemmersdorfer w\u00e4hrend der ganzen Saison nur ein einziges Mal als Verlierer dastanden. Gegen den SV Weidenberg war&#8217;s. Als n\u00e4chstes fordert nun jedenfalls der SSV Warmensteinach den Spitzenreiter am letzten Vorrundenspieltag heraus. Am Sonntag, 3.11. ist dabei schon um 14 Uhr Anpfiff. Der n\u00e4chste Gegner der Nemmersdorfer hatte dabei zuletzt beim Sportring nach einem rabenschwarzen Start mit 0:2 das Nachsehen. Wobei das Endergebnis schon nach 4 Minuten feststand. Ob die SpVgg Goldkronach gefestigt genug ist, um R\u00fcckschl\u00e4ge wegzustecken, k\u00f6nnen die Jungs von Matthias Bauer nun als n\u00e4chstes gegen den TSV Bischofsgr\u00fcn beweisen. Ein Gegner, gegen den es auch traditionell hei\u00df hergeht. Und der sich derzeit in der Liga schwer tut und auf den vorletzten Rang abgerutscht ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach f\u00fcnf Siegen in Folge gab&#8217;s erstmals seit Wochen keine Punkte f\u00fcr die Gronicher: Die SpVgg musste am Sonntag beim Stadtrivalen ASV Nemmersdorf eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Mit einigen Verletzungssorgen im Gep\u00e4ck konnte das Team nach der kurzen Anfahrt nicht beim Nachbarn bestehen. Wir haben den Topspielbericht des Fu\u00dfballportals anpfiff.info aus der Feder von Harald Judas. 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